Dieser beliebte Salat, der traditionell aus grünen Papayas gemacht wird, kommt aus dem Isan, einer Provinz im Nordosten Thailands. Falls Du keine Papayas magst oder sie bei Dir im Handel nicht erhältlich sind, kannst Du als Ersatz auch Gurken oder verschiedene Früchte verwenden.

Tipp: Wenn du Vegetarier bist, lass die Krabben weg und ersetze die Fischsoße durch Sojasauce.

Hinweis: Da manche der benötigten Zutaten in Deutschland nicht so einfach zu finden sind, haben wir diese mit einem Link zu einem Online-Handel versehen, der auf asiatische Lebensmittel spezialisiert ist. Wer öfters asiatisch kocht, kann hier auch in größeren Mengen zu günstigen Preisen einkaufen.

 

Rezept für 2 Portionen – Dauer abhängig von deiner Geschicklichkeit (ca. 30 Minuten)

  • 1 Knoblauchzehe
  • 6 grüne Spargelbohnen / long beans
  • 5 Cherry Tomaten
  • frische Chilis
  • Tassen gehobelte Papaya
  • 1 EL getrocknete Shrimps
  • 1 ½ EL Fischsauce
  • 1 kleine Limette
  • 1 ½ EL Palmzucker
  • 2 EL geröstete Erdnüsse

Beilagen:

Papaya: Zuallererst wird die Papaya mit einem Messer oder einem Sparschäler geschält. Zum Zerkleinern der Papaya gibt es in Thailand spezielle Hobel, doch es kann auch jedes andere Küchengerät verwendet werden, um die Papaya in dünne Streifen zu schneiden. Hoble zuerst die eine Seite der Papaya, bis du die Kerne erreichst, die nicht verwendet werden sollten, und dann die andere Seite.

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Chilis: Ein Thai würde für diese Portion ca. 10 Chilis verwenden – natürlich abhängig vom Schärfegrad der Chilis – und damit wäre der köstliche Salat wahrscheinlich ungenießbar für einen Europäer. Da jeder Mensch ein völlig unterschiedliches Gefühl für Schärfe hat, können wir zur Anzahl der verwendeten Chilis hier keine exakte Empfehlung aussprechen. Beachte bitte, dass die kleinen Chilis meist schärfer sind als die größeren. Wenn du überhaupt nicht scharf essen kannst, probiere es mit einer Chili und entferne vorher vorsichtig die Samen, diese sind für die Schärfe verantwortlich.

Traditionell wird ein Holzmörser zur Herstellung des Som Tam verwendet. Solltest du keinen zur Hand haben, kannst du es auch mit einem einfachen Kartoffelstampfer probieren.

  • Gib die Knoblauchzehe – ungeschält – in den Mörser und zerstoße sie. Putze die Bohnen, halbiere die Tomaten und füge sie hinzu. Zerstoße die Zutaten, um den Saft aus den Tomaten und Bohnen zu bekommen.
  • Füge die ganzen Chilis hinzu und zerstoße sie.
  • Gib nun die restlichen Zutaten in die Schüssel und vermenge sie gut.

Zum Som Tum, also zum Papayasalat, wird rohes Gemüse gegessen, um die Schärfe etwas abzumildern. Schneide hierzu die Gurke und den Kohlkopf in Scheiben und putze die Bohnen. Richte den Som Tam und das Gemüse auf Tellern an und reiche Sticky Rice und gegrilltes Huhn dazu.